26.01.2016

Blogparade: This is my... #Muddistyle


Während ich so am Boden kniete und versuchte einen immer höher werdenden, gefährlich wackelnden Legoturm zu befestigen ohne den nächsten Trotzanfall zu provozieren, hatte ich heute tatsächlich Zeit die Gedanken rund um meinen #Muddistyle kreisen zu lassen.



Hm. Meine schwarze Röhrenjeans dürfte mittlerweile ebenso dünnen Stoff an den Knien haben wie selbige Exemplare des kleinen Pandas. Obenrum ein grauer Strickpulli und darunter -oh ebenfalls grau, ein weit geschnittenes Shirt. Ziemlich trist eigentlich. Mist, an den Schultern klebt auch schon wieder Schnodder. Gott sei Dank habe ich wenigstens die Fingerfarben Attacke erfolgreich abgewehrt, also außer Schnodder bin ich noch sauber. Was für ein Tag, ha.
Das Wort Schnodder benutze ich erst seit kurzem. Musst an Harry Potter und an den Zauberstab voller Trollrotz denken. Da kam mir dann Schnodder in den Sinn. Schnodder. Schnodder. Schnodder.

Die Panda Mama vor dem Baby liebte #vintage und #retro. In anderen Worten ich habe es geliebt am Sonntag frühmorgens loszuziehen und stundenlang Flohmarktstände nach textilen Schätzen zu durchstöbern. Meistens wurde ich fündig und so war mein Kleiderschrank ein Sammelsurium an ausgefallenen Kleidern, bunten Stoffschuhen, verrückten Blazern und dazu eine Menge bunter Strumpfhosen.
Hauteng habe ich noch nie gemocht, aber kurz durften sie schon sein, die hübschen geblümten Kleidchen. Mein Credo der damaligen Zeit: Trage niemals Leggings. Schon gar nicht mit Tanktop oder ähnlich kurzem Shirt dazu. Du brauchst auch keine Regenjacke. Oder Gummistiefel. Oder eine richtig, richtig warme Winterjacke, in der Kälte gehst ja eh nie lange raus, ne. Ganz zu schweigen von dicken Moonboots oder gar einem Stirnband, pff wer trägt denn so was?

Tja ich wurde beleert. Jemand hat mich beleert. Dieser jemand kennt nämlich keine bessere Aktivität im Schnee, als Muddi 2,3 nein 17 mal den Berg rauf und runter zu jagen. Ja, da ist die Muddi ganz schön froh um ihre warmen Boots und das Stirnband (einzig vernünftige Möglichkeit einen Dutt auch draußen zu tragen übrigens :D ). Wenn ich danach auf mein fünf Gänge Menü, bestehend aus gefrorenen Gänseblümchen an Eiszapfengranulat, warte, bin ich froh in eine warme Jacke investiert zu haben.

Wie schauts aber jetzt wirklich im Alltag aus? Falls ihr euch nämlich fragt, Röhrenjeans wtf?, die trage ich nur, weil wir heute schon unterwegs waren. Arztbesuch und so.
Ihr könnt euch vermutlich schon denken, was ich sonst so tagtäglich trage. Leggins. Mit Shirt. Aktuell mit Strickpulli oder Cardigan. Es gibt einfach keine gemütlichere Kombi für daheim :D Aber wenns raus geht zum Einkaufen, wird die Leggins ratzfatz ausgewechselt. Das muss sein, auch als Mami fühle ich mich gerne "angezogen".


So. Eigentlich wollte ich nur kurz sagen, ja mein Kleidungsstil hat sich verändert.
Gewisse Veränderungen sind eindeutig dem Leben als Mama zuzuschreiben, aber in erster Linie bin ich es, die den Stil bestimmt und verändert, weil ich es eben so will. Ich bin erwachsener geworden, sprich die meisten Blümchenkleider sind weg und auch sonst wurde ganz schön viel aussortiert. Jetzt habe ich weniger im Kleiderschrank, Dinge die ohne viel Kopfzerbrechen kombiniert werden können. Kleider habe ich natürlich auch noch, die liebe ich einfach, obwohl sie jetzt ein bisschen länger geschnitten sind.

Capsule Collection, Minimalismus, Project 333, die Konzepte hinter diesen Schlagwörtern faszinieren und inspirieren mich momentan sehr. Ich denke grad oft darüber nach, wie man diesen Lebensstil für eine Muddi passend umsetzen kann. Man braucht halt doch mehr als 3 oder 4 Shirts, wenn das die Zahl der vollgesauten Kleidungsstücke pro Tag ist :D

Die Blogparade habe ich übrigens bei Nur mal kurz gucken entdeckt, gestartet wurde sie von 2kindchaos.

Und bei euch so? Lässt sich Minimalismus mit Kind unter einen Hut bringen, was denkt ihr?

Liebe Grüße,

Pandas Mum.

Kommentare:

  1. Toller Post!Obwohl ich kein Kind habe kann ich deinen Minimalismus nachvollziehen. Du kannst das Ganze wenigstens noch auf deinen Sohn schieben :D
    Obwohl ich kein Kind habe bin ich Queen der Faulheit und kenne dein Problem. Ich plane immer tolle Outfits und schminke mich gerne aber wenn ich morgens schnell raus muss dann ziehe ich zu 99% meine Chucks, eine Leggins, einen grauen Schlabberpulli und meine Lederjacke an :D Irgendwann hat dann auch der Drang aufgehört einen BH zu tragen(man sieht eh keinen unterschied bei kleinen Brüsten. Bis jetzt hat das noch nie jemand gemerkt, außer ein Freund den ich umarmt habe. Er guckte mich nur verwirrt an und fragte ob mir kalt ist :'D

    Grüße und schönen Abend :)

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    1. Danke dir :) Haha ja das kenn ich, meistens was tolles geplant und im Endeffekt dann wieder die altbewährten Lieblingsteile an^^ Aber spricht ja auch nichts dagegen, wenn man sich darin am wohlsten fühlt :) Hach eine Lederjacke hatte ich auch mal aber mittlerweile ist sie raus aus dem Schrank weil zu eng :D
      Liebe Grüße

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  2. Schöner Post!
    Und ja, auch kinderlos verändert sich der Kleidungsstil -ein Hoch auf meine Jogginghose :D

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    1. Danke :) Klar, der Mensch braucht Veränderung!
      Liebe Grüße

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  3. Wie sympathisch, ich mag das auch sehr gern :) Schön dass du mitgemacht hast! LG Frida

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